Wir  über  uns
 
 

 
 
-  Arbeitskreis  Berufliche  Bildung  -
 
 

Wir über uns

Den Arbeitskreis BERUFLICHE BILDUNG gibt es in der Berliner SPD seit ca. 25 Jahren.
In der Nachfolge von Lore Schauer, Ludger Pieper, Karl-Heinz Jesberg, Peter Dederer und Reinhard Schnadwinkel organisieren unser Organisationsteam und ich - Karl-Heinz Wolf - seit 2013 die in der Regel am 3. oder 2. Dienstag eines Monats stattfindenden Treffen.


 Karl-Heinz Jesberg, Ludger Pieper
Karl-Heinz Jesberg und Ludger Pieper (22.10.01)

Üblicherweise tagen wir im Abgeordnetenhaus, Raum 161, von 19.30 bis 21.30 Uhr (Niederkirchnerstraße; S-Bahnhöfe Anhalter Bahnhof oder Potsdamer Platz),

AKBB-Gruppenbild
AKBB-Gruppenbild vom 22.Oktober 2001

anschließend besteht idR im Café Stresemann Gelegenheit, informell mit Teilnehmern aus der "OSZ-Landschaft" zu sprechen bzw. sich auszutauschen.

  Zu Gast im Café Stresemann
Nachbereitung im Café Stresemann (22.10.01)

Gelegentlich tagen wir in Oberstufenzentren, manchmal ändern sich auch die Termine des im Januar beschlossenen Jahresprogramms, so dass es sinnvoll erscheint, sich in den Verteiler aufnehmen zu lassen, um die aktuellen Einladungen (gern auch per E-Mail) zu erhalten.

Wir widmen uns - siehe Jahresprogramm - der ganzen Themenpalette der Beruflichen Bildung: Von grundsätzlichen Betrachtungen des Systems der Beruflichen Bildung, seiner Finanzierung und Organisation in Deutschland und Europa bis hin zu aktuellen Problemen, Entwicklungen und Ereignissen in Berlin.

Im Vordergrund steht dabei, dass wir möglichst allen jungen Menschen in Berlin eine qualitativ hochstehende berufliche Ausbildung anbieten wollen und die sie befähigt, den weltwirtschaftlichen Herausforderungen und strukturellen Umbrüchen z.B. der Berufsstruktur und der Arbeitsorganisation zu begegnen. Auch widmen wir uns der Frage, wie die besonders benachteiligten Jugendlichen integriert werden können. Wir wollen sie einfach nicht der strukturellen Arbeitslosigkeit und der lebenslangen Sozialfürsorge überlassen, das ist erstens politisch sehr brisant, zweitens zu teuer und drittens grenzt die Sozialdemokratie prinzipiell niemanden aus.

Dabei ist uns bewußt, dass unsere Kunden - die Schüler der berufsbildenden Schulen in Berlin - nur gut "bedient" werden können, wenn gute "Produktionsbedingungen" vorherrschen - ohne dass wir uns als reine Interessenvertretung Berliner Berufsschullehrer verstehen.
Wir arbeiten daran,

  • dass sich die in Berlin beteiligten Institutionen der beruflichen Bildung wie die Senatsverwaltungen für Schule und Jugend, für Arbeit und Berufliche Bildung, die Kammern, die OSZ und die Lehrer sowie die ausbildenden Betriebe und Maßnahmeträger besser miteinander abstimmen und sinnvoll zusammenarbeiten,
  • dass die Verwaltungsreform in Berlin zu einer größeren Transparenz und mehr Eigenverantwortung aller Beteiligten führt,
  • dass die Ausbildungsordnungen und Lehrpläne mit den ökonomischen Veränderungen Schritt halten,
  • dass die Berliner Berufsschulen genügend Ressourcen erhalten, um den neuen Herausforderungen begegnen zu können,
  • dass genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden,
  • dass der Bezug zur gesellschaftlichen Realität, den die Lehrer im berufsbildenden Bereich aufgrund ihres beruflichen Lebensweges in der Regel verkörpern, Maßstab unserer Arbeit bleibt.

Wir versuchen, die Ergebnisse unserer Diskussionen in die SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin, die Senatsverwaltungen für Schule, Jugend und Arbeit, in die Kammern, die Lehrerverbände, die Schulaufsicht und nicht zuletzt zu den Schülern und Lehrer an den Berliner Oberstufenzentren hineinzutragen, um Veränderungen anzustoßen oder voranzutreiben.

Im Vordergrund steht eine niveauvolle, sachliche Diskussion der beschriebenen Themen und es ist den Organisatoren eine besondere Verpflichtung, dass kontroverse Standpunkte nicht in persönliche Anfeindungen münden oder ideologische Schaukämpfe die Inhalte überlagern.

Diese Tradition hat sich seit längerem bewährt - hier steht nicht die eindimensionale Betrachtungsweise oder die "Fraktionsdisziplin" an erster Stelle, sondern der kritische Dialog in menschlicher Atmosphäre. Deshalb ist dieser Arbeitskreis nicht "nur" für SPD-Mitglieder interessant, sondern er ist auch zu einem Forum derjenigen geworden, die in anderen Organisationen einen derartigen regelmäßigen Austausch vermissen.

Willkommen sind alle Menschen, die der SPD und dem Berufsbildungssystem kritisch und konstruktiv gegenüberstehen.
Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.


    Karl-Heinz Wolf
E-Mail:   Karl-Heinz Wolf


   
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